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Herkunftsbezeichnung

Trebbiano d'Abruzzo

Eine Herkunft, deren Name zwei verschiedene Rebsorten meint — und dieser Unterschied ist der ganze Unterschied.

34 Weine
25 Erzeuger
13.2% Durchschnittlicher Alkohol

Trebbiano d'Abruzzo ist seit 1972 DOC und trägt eine Zweideutigkeit in sich, die fast alles erklärt, was über diesen Wein gesagt wird, im Guten wie im Schlechten. Unter dem Namen Trebbiano stehen verschiedene Sorten: der Trebbiano Abruzzese, ertragsschwach und selten, und der Trebbiano Toscano, in ganz Italien verbreitet und historisch für die Menge angebaut. Die Vorschriften lassen beide zu, und im Weinberg kommt der Bombino Bianco hinzu, den man lange für die eine oder die andere hielt.

Daher die Spanne. Dieselbe Bezeichnung deckt neutrale Alltagsweiße ebenso ab wie einige der langlebigsten Flaschen Italiens: Es sind die seltenen, sturen Beispiele — der Name Valentini hat hier Schule gemacht —, die gezeigt haben, was die richtige Sorte, niedrige Erträge und Geduld ergeben, nämlich Weine, die nach zwanzig Jahren noch stehen.

Der Stil ist, wo er gelingt, nicht aromatisch. Blasse Farbe, ein zurückhaltender Duft nach Apfel und Mandel, vor allem aber Textur: Salzigkeit, ein Körper, den man eher spürt als riecht, und ein typisch bitterer Nachhall. Es ist ein Weißwein, den man am Gaumen beurteilt und nicht in der Nase — weshalb er jeden enttäuscht, der daran riecht und Sauvignon erwartet.

Auf den Flaschen, die wir führen, stehen auch Superiore und Riserva sowie die Nennung Colline Teramane: Hinweise auf niedrigere Erträge und mehr Zeit, die bei dieser Herkunft schwerer wiegen als der Jahrgang.

Rebsorten in unserer Datenbank

Trebbiano 34

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Erzeuger in Trebbiano d'Abruzzo

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